Samstag, 18. Mai 2013

Rezension: Russendisko von Wladimir Kaminer

Rezension: Russendisko von Wladimir Kaminer

Der Inhalt von Wladimir Kaminers „Russendisko“ ist oben kurz beschrieben.
Wir haben das Buch „Russendisko“ von Wladimir Kaminer im Deutschunterricht gelesen. Kaminers Buch ist eine Autobiographie, in der er sein Leben in Berlin beschreibt. Zu Anfang war ich ein bisschen misstrauisch, da ich mir unter dem Titel nicht allzu viel vorstellen konnte. Und wer hier allzu viele Informationen zur russischen Kultur erwartet, ist fehl am Platze.
Obwohl das Buch Russendisko viele meines Erachtens nach langweiligere Kapitel beinhaltet, die dafür sorgen, dass sich das Lesen vor allem am Ende sehr zieht, gibt es auch ein paar lustige Kapitel. Bei dem Kapitel „Der türkische Kater“ musste ich mehr als einmal lachen, auch das Kapitel „Mein Vater“ sorgt für einige Lacher. Die ersten beiden Kapitel Wladimir Kaminers Buch ließen sich auch ganz schön lesen: Der Erzählstil war flüssig, die Sprache ist Alltagssprache, wobei sich hier und da vulgäre Ausdrücke darunter mischten.
Da wir auch den Film zum Buch gesehen haben kann ich von meiner Seite sagen, dass das Buch, meiner Ansicht nach, vom Humor nicht an den Film herankommt, obwohl die Geschichten von Film und Buch einige Unterschiede haben.
Das ein oder andere Kapitel von Wladimir Kaminers „Russendisko“ ist durchaus lesenswert, allerdings zieht es sich stellenweise so in die Länge, dass ich es nicht noch einmal lesen würde.