Montag, 28. Oktober 2013

Rezension: Gefährliche Liebe von Susan Andersen

Rezension: Gefährliche Liebe von Susan Andersen

Die Inhaltsangabe von Susan Andersens Roman „Gefährliche Liebe“ findet ihr oben.
Ich habe gerade erst Susan Andersens „Todesspirale“ gelesen, der mir zu Anfang eigentlich ganz gut gefallen hatte, allerdings hat sich schnell heraus kristallisiert, dass Sasha Miller ziemlich naiv ist, und obwohl man die Romane auf vielerlei Ebenen vergleichen kann, so auch die Naivität von Amanda Charles, muss man doch sagen, dass sie zumindest nicht ganz so töricht handelt wie Sasha Miller.
Am Anfang hat mir Tristan MacLaughlin recht gut gefallen, weil er nicht wieder den Stereotypen eines Romanhelden dieses Genres bedient hat. Aber mit der Zeit musste ich Duke, dem Gegenspieler von Tristan und Amanda, recht geben, denn er nennt Tristan MacArschloch.
Tristan wurde mir im Laufe des Romans so unsympathisch, dass ich den Roman mehrfach aus der Hand gelegt habe, und ihn nur aus Hoffnung, dass es doch noch besser wird, weiter gelesen habe. Auch Amanda war nicht ganz nach meinem Geschmack, vielleicht fällt es mir bei diesem Roman auch nur das erste Mal richtig auf, aber ich frage mich, warum Amanda von Susan Andersen so idealisiert wurde. Sie ist blond, hat blaue Augen, sie hat einen üppigen Busen und lange Beine, und wird kurzum, zumindest äußerlich, als perfekt geschildert.
Alles das ging mir ziemlich auf die Nerven, obwohl Tristans Charakter zum Ende hin wieder aushaltbar war, vielleicht hatte ich mich auch einfach nur daran gewöhnt. Obwohl ich mit Amanda zumindest streckenweise sympathisiert habe, vermutlich, weil sie sich meiner Meinung nach, viel zu viel von Tristan MacLaughlin hat bieten lassen, hat auch sie mich ziemlich enttäuscht, gerade weil sie sich so viel hat bieten lassen, und Tristan kaum contra gegeben hat.
Im Gegensatz dazu möchte ich Susan Andersens „Alarm auf Wolke sieben“ lobend erwähnen. Die Protagonistin, Victoria, hat der männlichen Hauptperson, John, contra gegeben und sich nicht alles gefallen lassen.
Meine große Enttäuschung von diesem Roman, muss nicht nur von der mäßig interessanten Story herrühren, da ab der Mitte des Romans ziemlich klar war, wer der Schlächter sein muss. Es ist sicher einer Mischung aus der Story, den Charakteren und der Tatsache, dass ich mir deutlich mehr von dem Roman „Gefährliche Liebe“ versprochen hatte zuzuschreiben, dass ich den Roman nicht guten Gewissens weiterempfehlen kann.

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