Samstag, 4. Oktober 2014

Rezension: Schöne neue Welt von Aldous Huxley

Rezension: Schöne neue Welt von Aldous Huxley

Die Inhaltsangabe zum Roman „Schöne neue Welt“ von Aldous Huxley findet ihr oben.
Die vermeintlich utopische Gesellschaft, die von Aldous Huxley in seinem Roman „Schöne neue Welt“ erschaffen wird, kennt keinerlei familiäre Verhältnisse. Der technische Fortschritt ermöglicht es in diesem Roman, dass die Kinder nicht mehr auf herkömmliche Weise geboren werden müssen, sondern in Flaschen aufgezogen werden, und dann von der Brut- und Normungsanstalt aufgezogen, und genormt werden.
Diese Form der Erziehung führt dazu, dass die Kinder keine Familie kennen, und dementsprechend auch nicht verstehen, warum ein nicht in dieser Zivilisation aufgewachsener Mann weint, wenn seine Mutter stirbt. Wobei es sogar als Schimpfwort gilt, jemanden als Mutter oder Vater zu bezeichnen, denn solche Formen der Aufzucht gehören sich in der „schönen neuen Welt“ nicht.
Gleichzeitig werden die Kinder zur Polygamie erzogen, so gilt es beispielsweise als unschicklich sich mehrere Wochen mit dem gleichen Mann zu treffen, und zu vergnügen.

Da Aldous Huxleys „Schöne neue Welt“ sich sehr gut dazu eignet, sich über vermeintliche Utopien (eine glückbringende Droge „Soma“, technischer Fortschritt, eigene Gesellschaft und Konsumismus) nachzudenken, und deshalb auch zur Weltliteratur gehört, sollte man diesen Roman auf jeden Fall gelesen haben.  

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