Mittwoch, 17. August 2016

Rezension: Der Artushof aus den Serapions-Brüdern von E.T.A. Hoffmann

Rezension: Der Artushof aus den Serapions-Brüdern von E.T.A. Hoffmann
 

Die Inhaltsangabe zu „Der Artushof“ aus den Serapions-Brüdern von E.T.A. Hoffmann findet ihr oben.
Da ich mit Malerei nicht sonderlich viel anfangen kann, viel es mir hier recht schwer Zugang zu der Geschichte und vor allem zum Hauptcharakter Traugott zu finden. Ich konnte nicht so wirklich verstehen, warum er seinen guten Job aufgibt um – und ohne das jetzt abwertend zu meinen, denn auch die Malerei ist eine wichtige Kunst und trägt zum Erhalt und zur Vermehrung des Kulturgutes bei – eine brotlose Kunst zu erlernen. Natürlich kann ich nachvollziehen, dass er es tun musste und dass es für ihn wichtig war, weil es aus seinem Innersten kam, aber die Hochzeit, die ihm eine gesicherte Zukunft versprochen hätte und den gesicherten Job, der ihm ebenfalls seine Zukunft gesichert hätte, aufzugeben.
Was mir hingegen echt gut gefiel, war, dass der Erzähler bzw. der Autor den Leser immer wieder direkt ansprach. Diese Vermischung der verschiedenen Ebenen: Erzählerebene, Autorenebene und Leserebene hat diese Geschichte für mich schon besonders gemacht.
Letztendlich kamen mir die Motive des Künstlers und des Inneren und Äußeren bekannt – woran das wohl liegen mag? – vor. Auf der einen Seite ist es ja recht schön ein Motiv öfter zu verwenden, sodass es sich durch eine Sammlung zieht, aber auf der anderen Seite wird das auch irgendwann langweilig. Ich hoffe bei den nächsten Erzählungen auf mehr Abwechslung und bin, obwohl ich „der Artushof“ nicht uneingeschränkt gut fand, gerne bereit ihn weiterzuempfehlen.

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