Sonntag, 28. August 2016

Rezension: West-östlicher Divan von Johann Wolfgang von Goethe

Rezension: West-östlicher Divan von Johann Wolfgang von Goethe
 

Die Inhaltsangabe zu Goethes Gedichtzyklus „West-östlicher Divan“ findet ihr oben.
Mir persönlich hat Goethes „West-östlicher Divan“ recht gut gefallen, denn man kann ihn sehr rasch runterlesen. Viele der kürzeren Verse, sind einheitlich im Metrum und reimen sich, sodass man sie gut im Rhythmus lesen kann, am Ende des Zyklus finden wir auch längere Verse, die sich nicht mehr so schön runterlesen lassen.
Die Tatsache, dass die einzelnen Bücher noch einmal in Gedichte eingeteilt sind, die man theoretisch auch aus ihrem Kontext lösen kann, hat mir auf der einen Seite gut gefallen, denn man hatte immer kurze Abschnitte, die man Mal schnell zwischendurch lesen konnte, auf der anderen Seite, war ich mir oftmals nicht sicher, ob ich das Gedicht bzw. die Strophe schon gelesen hatte oder nicht.
Auch bei diesem Gedichtzyklus waren mir die Themen nicht immer so hundertprozentig klar, was dem Lesespaß aber keinen Abbruch tut.
Obwohl ich kein großer Goethefreund bin, hat mir der Gedichtzyklus „West-östlicher Divan“ eigentlich ganz gut gefallen, nicht, dass ich jetzt ein großer Goethefan werde, aber ich hatte meinen Spaß mit ihm, also dem Werk. Vielleicht liegt es daran, dass der „West-östliche Divan“ 1819 (erweitert 1827) erschien und damit zu Goethes späteren Werken gehört.
Genau kann ich es also nicht sagen, aber mir persönlich hat der Gedichtzyklus „West-östlicher Divan“ von Johann Wolfgang von Goethe sehr gut gefallen und ich kann ihm jeden, der mal ein bisschen Zeit in die gute, alte Lyrik investieren will, nur wärmstens empfehlen.

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