Mittwoch, 30. November 2016

Inhaltsangabe: Das fremde Kind aus den Serapions-Brüdern von E.T.A. Hoffmann

Inhaltsangabe: Das fremde Kind aus den Serapions-Brüdern von E.T.A. Hoffmann

In dieser Erzählung „Das fremde Kind“ aus den Serapions-Brüdern von E.T.A. Hoffmann geht es um zwei Kinder, Felix und Christlieb, die zusammen im Wald spielen und mit ihren Eltern zusammen in einem Haus außerhalb eines kleinen Dorfes leben.
Die Familie bekommt Besuch von Verwandten, die ihnen Geschenke und ihre Kinder mitbringen. Die Kinder sind seltsam, sitzen still am Tisch, essen nichts von dem Kuchen, sondern den Zwieback, den sie von ihren Eltern bekommen und benehmen sich auch sonst nicht wie normale Kinder.
Felix und Christlieb hingegen spielen viel lieber im Wald und langweilen sich zu Tode als sie an diesem Tag des Besuches nicht raus zum Spielen dürfen, sondern in der Stube sitzen müssen.
Draußen im Wald lernen sie ein fremdes Kind kennen. Sie können sich nicht darauf einigen, ob das Kind ein Knabe oder ein Mädchen ist, ansonsten sind sie sich aber einig, dass das Kind sehr schön ist und ihnen wundervolle Spiele zeigt. Es baut einen Palast aus den Dingen, die sie im Wald finden und lassen sich Märchen vom rauschenden Bach erzählen.
Als dann das fremde Kind erzählt woher es kommt, dass seine Mutter die Feen-Königin ist und über ein wundervolles Königreich herrscht, dass vor allem Kindern gut gefällt und auch erzählt, dass dieses Königreich von einem Feind angegriffen wurde, der dann von den Ministern der Königin verjagt wurde, da kriegen Felix und Christlieb Angst, denn das fremde Kind läuft ständig Gefahr von dem bösen Minister eingefangen zu werden.
Gerade an diesem Tag bekommen die Kinder einen Hauslehrer, der scheußlich anzusehen ist und der sie sehr an den bösen Minister erinnert.
Wie sich bald herausstellt, ist es der böse Minister, der es den Kindern schwer macht und der, als sie einmal einen Spaziergang im Wald machen, Blumen ausreißt und Vögel mit Steinen tot schmeißt. Felix und Christlieb finden das schrecklich, erzählen ihren Eltern davon und lassen den „Magister Tinte“ oder die Fliege von ihren Eltern wegjagen.
Aber im Wald können die Kinder nicht mehr spielen, denn das fremde Kind taucht dort nicht auf und die Spielsachen, die sie von dem Besuch geschenkt bekommen hatten, dann beim Spielen aus Versehen zerbrochen und weggeworfen hatten, machen ihnen Angst und lassen ihnen keine Ruhe mehr im Wald.

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