Sonntag, 27. November 2016

Inhaltsangabe: Der Dekamerone – Masetto von Lamporecchio stellt sich stumm und wird Gärtner in einem Nonnenkloster, dessen Bewohnerinnen um die Wette bei ihm schlafen. von Giovanni Boccaccio

Inhaltsangabe: Der Dekamerone – Masetto von Lamporecchio stellt sich stumm und wird Gärtner in einem Nonnenkloster, dessen Bewohnerinnen um die Wette bei ihm schlafen.von Giovanni Boccaccio

In dieser Novelle aus dem Dekamerone von Giovanni Boccaccio geht es um Masetto. Masetto hört von seinem Freund Nuto, der unglücklich für ein Nonnenkloster arbeitete, dass diese jemand neuen suchen, der sich um ihren Garten kümmert. Weil Masetto ein schöner, junger, starker Mann ist, tut er so, als sei er stumm um im Kloster angestellt zu werden. Weder die Äbtissin, noch der Meier, der Masetto anstellte, ahnen, dass der junge Mann ihren acht Nonnen gefährlich werden könnte. Die erste der Nonnen, die von mehreren Frauen gehört hat, dass das schönste Gefühl die Wollust wäre, die man fühle, wenn an von einem Mann beschlafen würde, erzählt ihrer Gefährtin davon. Gemeinsam hecken sie den Plan aus, dass sie beide einmal ausprobieren wollen, ob dieses Gerede stimmt und so führt die erste der beiden Nonnen Masetto in eine Hütte, während ihre Freundin Wache hält. Auch die andere Nonne schläft in der Hütte mit ihm und da diese Freuden mit dem Stummen so groß sind, beschließen sie in der Zukunft öfter mit ihm zu schlafen. Die Nonnen reden nicht nett von Masetto und bezeichnen ihn als Tölpel und sehen auch keinen Grund nicht mit ihm zu schlafen, da er sie aufgrund seiner Stummheit sie nicht verraten könne. Nachdem die Nonnen am Anfang vorsichtig waren und aufpassten, dass sie nicht beobachtet wurden, werden sie nachlässig und werden von den anderen Nonnen gesehen, die beschließen sie nicht bei der Äbtissin zu verraten, sondern Masettos Künste selbst einmal auszuprobieren. Als Masetto sich überfordert sieht, neun Frauen gleichzeitig glücklich zu machen, beschließt er, sich der Äbtissin zu entdecken, sodass diese von ihm erfährt, dass er nicht mehr stumm ist und alle Nonnen mit ihm geschlafen haben. Nachdem der Meier gerade gestorben war, beschließen die Nonnen samt der Äbtissin, dass sie Masetto zum neuen Meier machen und seine Aufgaben so verteilen, dass er weiterhin in der Lage ist, sie zu beglücken. Vor den Menschen, die um das Kloster herum wohnen, halten sie dieses Verhalten geheim, obwohl sie sich einige Kinder von Masetto zeugen lassen. Nachdem die Äbtissin gestorben war, ließen die Nonnen, den inzwischen alt gewordenen Masetto fort, der sich nicht um die Kinder, die er gezeugt hatte, kümmern musste und reich geworden war. Masetto pflegte zu sagen, dass Gott so mit denen verfahre, die ihm Hörner aufsetzten.

1 Kommentar:

  1. das ist ja eine spannende Lektüre. Vielleicht sollte ich doch mehr lesen, aber bei einem 12-Stunden-Tag ist das eher schwierig.

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