Sonntag, 12. Februar 2017

Rezension: The Fjord Murder von Stephen Speight

Rezension: The Fjord Murder von Stephen Speight

Die Inhaltsangabe zu diesem Jugendkrimi „The Fjord Murder“ von Stephen Speight findet ihr oben. 

Dieses Buch ist ein Lektürebuch für den Mittelstufenunterricht. Im Regal hatte ich es noch stehen und da ich mich nicht mehr genau daran erinnern konnte worum es ging, nahm ich es noch mal zur Hand und las es. 
Die Geschichte ist natürlich aufgrund der sehr begrenzten Seitenzahl nicht besonders komplex und auch die Charaktere haben keine Zeit sich zu entwickeln, wobei sowohl Paul als auch Jackie von Anfang an wissen wollen, was hinter diesem Platschen steckte und versuchen den Mord aufzuklären. Jackie hat zwischendurch einen Durchhänger, eigentlich will sie die Geschehnisse nur vergessen, aber da ihr Bruder unbedingt herausfinden will, wer der Mörder und wer das Opfer ist, lässt sie sich von seinem Tatendrang wieder anstecken. 
Dass die beiden von der Polizei so ernst genommen werden, fand ich recht unrealistisch, allerdings hätte die Geschichte anders nicht funktioniert, sodass diese Lösung wohl die beste war. Dass der Täter, den sie in Norwegen treffen zufälligerweise nicht sehr weit von ihrer Heimatstadt weg wohnt, fand ich auch nicht besonders realistisch. Das ist ja schon ein unglaublich großer Zufall, dass die Zeugen so nah beim Täter wohnten und auch, dass sie die Postkarte an der Raststätte gefunden haben, war unglaubliches Glück für die kleinen Detektive. 
Schade war es ein bisschen, dass die Kinder so farblos blieben. Man erfährt nicht wie alt sie sind oder welche Charaktereigenschaften sie haben, außer der die wirklich unmittelbar wichtig für das Geschehen sind. 
Unterm Strich war die Lektüre wohl für einen Mittelstufenschüler anspruchsvoller als für mich heute, aber man kann damit bestimmt gut Englisch lernen, denn die Geschichte ist spannend erzählt und ist dabei nicht zu langwierig. Die Suche nach dem Mörder geht zwar recht schnell, aber man hatte dennoch nicht das Gefühl, dass irgendetwas Wichtiges fehlen würde, sodass ich diese Lektüre für jede Klasse und auch für jeden Privatlernenden nur weiterempfehlen kann.

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