Mittwoch, 10. Mai 2017

Erster Post Wilhelm Busch

Erster Post Wilhelm Busch

Wilhelm Busch schreibt in seinem Vorwort zu meiner Auflage etwa zwei Seiten über sich, er beschreibt darin seinen Lebensweg. Darunter auch, dass er im April 1832 in Wiedensahl geboren wurde, dass er der Älteste von sieben Kindern war und dass sein Vater heiter und arbeitsfroh und seine Mutter still und fromm war. Außerdem schreibt er, dass er zu seinem Onkel kam, und nach der Schule an die polytechnische Schule in Hannover kam, auch von seiner Weiterentwicklung zum Maler schreibt er. Außerdem beschreibt er, wie er auf die Geschichte mit Plisch und Plum kam und wie er zu Schnurrdiburr kam, wobei er diese Anreize nur andeutet.
So viel also aus dem Vorwort. Ich mochte Wilhelm Busch schon früher und habe eine Verbindung zu ihm schon seit meiner Kindheit, so wurde mir zum Beispiel schon in meiner Kindheit Wilhelm Busch vorgelesen und vor allem an sein – ich würde es durchaus so nennen – Hauptwerk kann ich mich noch gut erinnern. Ich mochte die Geschichte von Max und Moritz, wobei mir natürlich nicht nur die Hühner und der Hahn, sondern auch die Menschen leid taten, die unter den Streichen der beiden ungezogenen Buben zu leiden hatten. So erklärt sich also meine Verbindung zu diesem Sammelband, der immerhin sechs der Bildergeschichten mitsamt der Verse abbildet, welche es möglich machen, dass man einzelne Passagen, oder vielleicht sogar ganze Geschichten besser auswendig zu lernen. Diese Technik hat man schließlich schon vor mehreren tausend Jahren angewendet um sich die Geschichten besser merken und weitererzählen zu können.
Und warum sollte es dieses Blogprojekt gerade jetzt geben? Naja, die Antwort darauf ist denkbar einfach und genauso pragmatisch: Ich habe das Buch beim Ausmisten gefunden und da es mir schon so zufällig in die Hände fiel und ich damit so viel verband, brachte ich es einfach nicht über 's Herz es wegzuwerfen, weshalb ich mich entschloss es mir noch einmal anzuschauen und mich damit auseinanderzusetzen.
Da die Geschichten meistens, obwohl sie in meiner Sammlung alle jeweils 20 Seiten umfassten, nicht besonders lang und damit nicht besonders ergiebig waren, habe ich es dieses Mal so gemacht, dass die Inhaltsangabe und die Rezension nur ein Post umfasst, außer bei Max und Moritz, welche auch bei mir eine Ausnahme machen, sodass dieses Blogprojekt sieben Posts zu den Geschichten umfasst.
Auch wenn Wilhelm Busch als Mensch vielleicht nicht der netteste und beste Mensch war, den es jemals gab – das weiß ich schließlich nicht, ich kenne ihn ja nicht persönlich – gehört er zu den Helden meiner Kindheit und ich hoffe, dass ich auch euch damit eine Freude machen kann.

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