Sonntag, 13. August 2017

Rezension: Fahrenheit 451 von Ray Bradbury

Rezension: Fahrenheit 451 von Ray Bradbury

Die Inhaltsangabe zum Roman „Fahrenheit 451“ von Ray Bradbury findet ihr oben. 

Dieser dystopische Roman „Fahrenheit 451“ von Ray Bradbury ist einer der großen Klassiker. Alleine deshalb lohnt es sich schon diesen mal zu lesen. Aber davon abgesehen ist der Roman recht kurz, was natürlich den unzweifelhaften Vorteil hat, dass man ihn mal eben zwischendurch lesen kann, aber es ist natürlich auch schwierig in so wenigen Zeichen einen konsistenten Roman zu konzipieren, was dem Autor, allerdings, meiner Ansicht nach, in weiten Strecken gut gelungen ist. Was ich gar nicht leiden kann, ist, wenn man am Ende offene Fragen hat, die zurückbleiben. So fragte ich mich am Ende zum Beispiel, warum diese Stadt in Asche gelegt wurde? Okay, das hatte offensichtlich irgendwas mit dem Krieg zu tun. Aber wer hat diese Stadt zerbombt? Das wurde mir zum Beispiel nicht klar. Warum geht Guy Montag nicht nach St. Louis? Ist Clarisse wirklich tot? Warum überprüft er das nicht? Und da es einige Grundsatzfragen waren, die mir nicht beantwortet wurden, wurde ich ein bisschen unruhig zurückgelassen. Sich in Guy Montag hineinzuversetzen fiel mir auch schwer, da er sich teilweise irrational verhält. Und wohin genau der Roman gehen sollte, war mir auch nicht klar. Was ist das Ziel? Welche Lösung streben Guy und Faber an? Aber abgesehen von diesen Dingen, die mich ein bisschen gestört haben, fand ich den Roman sehr gelungen, ich würde ihn daher jedem geneigten Leser gerne weiterempfehlen.

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